{Sylt} List + Ellenbogen (Teil 5)

Heute hatten wir nochmal die FahrrÀder. Schade eigentlich. Aber am Ende des Tages sollten wir wissen, dass das auch gut so war.

Heute stand die lĂ€ngste Strecke auf dem Plan, und das bei Ostwind. Das bedeutete heiße Temperaturen und jede Menge (Gegen-)Wind, den man aber nicht am Körper spĂŒrte, sondern nur beim Treten.

Dino und ich hatten uns deshalb entschieden, einen Teil der Strecke mit dem Bus zu fahren. Auf Sylt geht das wunderbar, die Busse nehmen bis zu 5 RĂ€der huckepack mit.

Unsere RĂ€der fahren huckepack auf dem Bus mit (hier am Hafen in List).

Wir fuhren mit dem Bus bis kurz hinter Kampen, da wo sich die Strecke teilt, entweder um direkt nach List zu fahren, oder durch die DĂŒnen zum Ellenbogen. Wir warteten noch ein Weile, bis Andrea und Peter mit ihren RĂ€dern auch angekommen waren, die schon mit reichlich Gegenwind bis hierher zu kĂ€mpfen hatten.

Unser Weg fĂŒhrte uns nun durch die DĂŒnen an der WanderdĂŒne entlang.

Die Strecke zog sich ganz schön, aber irgendwann waren wir dann doch am MauthÀuschen zum Ellenbogen angekommen.

Mit dem Auto mĂŒssten wir nun einen kleinen Mautbetrag zahlen, aber mit dem Rad kamen wir kostenlos vorbei.

Wir hatten nun auch schon einen tollen Blick ĂŒber den Königshafen, der uns jetzt die gesamte Strecke den Ellenbogen rauf und runter und dann bis nach List begleiten wĂŒrde.

Blick ĂŒber den Königshafen

Zuerst kam der Leuchtturm List-West in unser Blickfeld. Leider wurde der scheinbar gerade renoviert oder repariert, es stand auf jeden Fall ein Bauwagen davor.

Leuchtturm List-West

Es ging immer weiter, immer mit Gegenwind, auf einer mal mehr, mal weniger guten Straße. Der Gegenwind machte vor allem Andrea ganz schön zu schaffen. FĂŒr uns war es nicht ganz so schwer, wir haben einfach den Motor etwas höher geschalten 😉 .

Immer wieder hatten wir einen tollen Blick ĂŒber den Königshafen, aus dem das Wasser inzwischen fast komplett raus war.

Nach ca. 5 km ab dem MauthÀuschen kamen wir dann zum zweiten Leuchtturm auf dem Ellenbogen, dem Leuchtturm List-Ost.

Auch an diesem fuhren wir vorbei, um auch noch die letzten paar Meter bis zum Parkplatz am Ende der Straße zu fahren. Hier stellten wir dann die RĂ€der ab. Wir ĂŒberquerten die DĂŒne, um ans Wasser zu kommen. Von hier hatten wir nochmal einen schönen Blick auf den Leuchtturm.

Vom höchsten Punkt der DĂŒne ließ es sich wunderbar ĂŒber den Königshafen bis nach List schauen.

Aber der freie Blick auf die Nordsee war auch nicht zu verachten.

Von dieser Seite am Ellenbogen kann man auf die dĂ€nische Insel Römö schauen, die nicht wirklich weit weg ist. Es fĂ€hrt regelmĂ€ĂŸig eine FĂ€hre zwischen den beiden Inseln hin und her.

Ist das herrlich, oder ist das herrlich???
Das Wasser war schon ziemlich kalt, aber erfrischend.
Ist das nicht ein schöner Strand? Und hier war auf jeden Fall Platz 🙂

Peter hat den Ellenbogen dann auch noch von Nord nach SĂŒd ĂŒberquert.

Blick nach List…
Die einzigen Ferienwohnung auf dem Ellenbogen…

Auf dem RĂŒckweg zum MauthĂ€uschen hatten wir dann RĂŒckenwind. Von dem merkten wir leider gar nichts, außer dass es furchtbar heiß war. Nix mit kĂŒhlendem Fahrtwind und so…

Peter hat den West-Leuchtturm dann auch nochmal ohne Baumaschine erwischt und hatte im Gegensatz zu uns auch Lust, nochmal vom Fahrrad abzusteigen 🙂 .

Wir bogen dieses Mal am MauthÀuschen nach links ab, um nach List zu fahren. Dazu blieben wir immer am Wasser, bis wir dann auf den Mövenbergdeich kamen. Eine tolle Radfahr- oder auch Laufstrecke.

Ich will ja nichts sagen, aber jetzt hatten wir wirklich richtig Gegenwind, noch schlimmer als auf dem Ellenbogen vorher. Der Motor schnurrte die ganze Zeit, und zwar nicht auf der kleinsten Stufe 🙂 .

Aber hallo, Gosch rief und der Fisch, also ging das noch.

Endlich waren wir dann auch an der grĂ¶ĂŸten und nördlichsten Fischbude Deutschland angekommen. Die Entscheidung, was essen, fiel schwer, zumal es aufgrund der Situation nur eine eingeschrĂ€nkte Auswahl gab. Aber wir sind doch fĂŒndig geworden.

Nach dem Essen schlenderten wir draußen noch etwas rum, stöberten noch im SouvenirgeschĂ€ft, haben uns das Shoppen aber erspart.

Der Bus brachte uns dann wieder nach Westerland. Andrea und Peter fuhren mit dem Rad zurĂŒck. Chapeau!

Wir brachte die RĂ€der zum Verleih zurĂŒck und machten dann heute mal eine kleine Mittagspause.

Abends waren wir dann noch mit Ursulas Schwester und deren Mann zum Essen verabredet. Wir fuhren mit dem Auto nach Rantum und gingen dort in die „Tiroler Stuben„. Auch dort haben wir sehr lecker gegessen. Und uns unterhalten sowieso.

Auch heute waren wir wieder todmĂŒde.

Einen Tag hatten wir noch, und der wĂŒrde dann mit Bus, Schiff und zu Fuß stattfinden. Dann wĂŒrde auch Ursula wieder mit dabei sein, die den Donnerstag bei ihrem Sohn auf dem Festland verbracht hatte.

Bleibt gespannt, es kommen nochmal tolle Fotos.

Alle Sylt-Berichte im Überblick

Teil 1: Ein Traum wird wahr (Anreisetag)
Teil 2: Morsum Kliff
Teil 3: Rantumbecken
Teil 4: Sylt Mitte
Teil 5: List + Ellenbogen
Teil 6: Hörnum Seehunde + Odde

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