Nino de Angelo auf dem Sonnenhof

Ein Traum wird wahr… oder auch: 35 Jahre musste ich auf diesen Tag warten (dass mir das zeigt, wie alt ich bin, lasse ich dabei jetzt einfach mal außen vor 😀 ).

Nino de Angelo auf dem Sonnenhof, mir war sofort klar, dass ich da hin muss. Denn als Fan der ersten Stunde hatte ich eines noch nicht geschafft: ich habe ihn noch nie live gesehen, noch nie, und das geht ja mal gar nicht. Also habe ich mir ein paar Mitstreiterinnen gesucht, und dann wurden die Tickets bestellt. Und vor ein paar Wochen war es dann endlich soweit: ab ging es auf den Sonnenhof, seit längerer Zeit mal wieder.

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Leider nur ein Handyfoto: Sandra, Sandra und ich

Vorweggenommen: wir waren alle drei begeistert, und es war viiiiiiel besser, als wir vorher angenommen hatten. Denn ehrlich gesagt, nach all den Schlagzeilen der vergangenen Jahre – Promi Big Brother, Eheprobleme, ein Aussehen wie ein Waldläufer – und der Tatsache, dass der Auftritt nur 45 min. dauern sollte, waren meine Erwartungen nicht sehr hoch.

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Die Brille musste sehr schnell dran glauben und verschwand in der Tasche

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Aber wie schön, ich wurde mehr als positiv überrascht. Auf die Bühne kam ein überragend gut gelaunter Nino, der trotz vollem Magen (weil vorher noch groß gegessen) und scheinbar einigen Problemen deshalb professionell sein Programm durchzog, und im übrigen auch wieder rasiert war (Nino: Damit er seinem Entdecker Drafi Deutscher nicht zu ähnlich wird). Aber nicht indem er einfach nur seine geplanten Songs runterspielte, sondern wirklich Spaß und Freude rüberbrachte, mit dem Publikum (von dem er wohl eine Menge Leute kannte) scherzte und spielte, sich die diversen Titelwünsche anhörte und auch sich selbst mal auf die Schippe nahm. So kam er tatsächlich auf die Bühne, ohne dass überhaupt schon einer seiner Titel angespielt wurde, und unterhielt sich erst mal mit seinen Gästen. Habe ich auch noch nicht erlebt, war aber nett.

Tja, ich stand natürlich, so wie fast immer bei gewissen anderen Künstlern ;-), in der ersten Reihe. In der Hazienda des Sonnenhofs bedeutet das, dass man praktisch nur einen Schritt machen muss, um selber auf der Bühne zu stehen, oder aber auch, dass man dem Künstler direkt die Hand geben kann. Oder auch mehr, wie manche Damen mal wieder zu zeigen wussten (ich verstehe solche Leute nicht, aber wer es braucht…). Aber auf jeden Fall ist das wirklich das schöne am Sonnenhof, man ist wirklich ganz nah dran und mittendrin, ein richtiges Kuschelkonzert eben.

Wie gesagt, bin ich ja Fan der ersten Stunde, und ganz ehrlich, Ninos erster Titel damals “Ich sterbe nicht noch mal” ist bis heute einer meiner liebsten seiner Songs. Und so habe ich mich natürlich sehr gefreut, dass er diesen Titel gleich ganz am Anfang gesungen hat. Viele andere Titel wurden in neuer Version gesungen, die mir jetzt nicht unbedingt besser gefallen, aber da muss ich wohl durch. Wenigstens “Jenseits von Eden” kam in der Zugabe doch noch mal als Originalversion.

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Ein wenig schade fand ich, dass es gar kein aktuellerer Titel in die Songauswahl geschafft hat. Wenigstens “Niemals zu alt um jung zu sein” wäre es doch wert gewesen.

Alles in allem doch ein rundes und absolut unterhaltsames Programm, wenn natürlich auch viiiiiiel zu kurz.

Und leider leider fehlte eben doch die abschließende Autogrammstunde, die es wirklich rund gemacht hätte. (Aber wie wir erfahren haben, ging es Nino nicht so gut. Ich hoffe, er ist jetzt wieder fit.) So muss ich nun leider doch noch mal zu einem seiner Auftritte. Aber es gibt wohl Schlimmeres 😀 .

 

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