{Lecker} Spareribs im Backofen

Essenswunsch der Family: Spareribs. Und wenn die Family schon mal Wünsche äußert und ich mir keine Gedanken über das “Was gibt es” machen muss, dann ist mir dieser Wunsch schon mal Befehl.

Also die bekannte Rezepteseite angesteuert und schnell ein Rezept gesucht. Davon gibt es tausende, aber klar war, es muss ein Backofenrezept sein. Ich habe dann auch eines gefunden, nämlich das hier. Allerdings habe ich das etwas abgewandelt, weil ich mir nicht sicher war, ob die Marinade mit Tomatenmark flüssig genug und ausreichend wäre. Und den Knobi habe ich dann auch mal weggelassen.

Hier nun also meine Marinade:

200 gr Ketchup (ich hatte Curryketchup)
4 EL flüssiger Honig
1 EL Sojasoße
1/2 EL Paprikapulver edelsüß
Chiliflocken aus der Mühle

Marco hatte vorher schon die Spareribs in Stücke geteilt, gesalzen und gepfeffert.
Ich habe dann später die Fleischstücke auf passende Stücke Alufolie gelegt und mit der Marinade fett eingepinselt, alles schön in Päckchen verpackt und 2 Stunden in den Kühlschrank gestellt.

Dann ging das Zeug, so wie es war, in den Backofen. Ich habe alles in eine große Auflaufform gelegt (so stand es dann auch schon im Kühlschrank) – die Fettpfanne des Backofens ginge auch – denn die Päckchen werden etwas Flüssigkeit verlieren. Und natürlich hatte ich keine Lust auf Sauerei im Backofen, und außerdem wäre es ja schade um die Soße.
Also alles in den Backofen, 150 Grad, für 2,5 Stunden. Ziemlich lange, ich weiß, aber es lohnt sich.

Nach Ablauf der Zeit habe ich die Form mit den Päckchen rausgeholt und den Backofen schon mal auf Grill umgestellt. Wenn ich denn mal meine Bedienungsanleitung vom Ofen finde, kann ich auch mal schauen, ob ich das richtig eingestellt hatte, den Grill habe ich nämlich vorher noch nie benutzt :-).

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Nach dem langen Garen im Ofen, von den Alupäckchen befreit…

Das Fleisch habe ich dann nach kurzer Ruhezeit von seiner Aluverpackung befreit und wieder in die Form gelegt, alle Soßenreste aus der Alufolie mit reingeschüttet und dann die Fleischstücken mit der restlichen Marinade noch mal eingepinselt.

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Nochmal mit Marinade bestrichen, bevor es unter den Grill geht

Das ging dann wieder in den Ofen, jetzt im Grillmodus. An der Stelle kann man dann sicher auch einen normalen Grill einsetzen, wenn man denn möchte. 10-15 Minuten hatte ich das Ganze jetzt noch mal im Ofen, Zeit für den Salat :-).

Grillzeit...
Grillzeit…

Fertig. Es ist Zeit zum Anrichten. Wir hatten einfach nur gemischten Salat und Baguette dazu, mehr braucht es auch nicht. Dario mochte die Marinade letztendlich doch nicht, aber wir anderen Drei haben die Köstlichkeit genossen.

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Fertig…

Es war ein bisschen arg süßlich (siehe Anmerkung unten), aber das Fleisch sehr zart und leicht vom Knochen zu lösen. Das wird es öfter geben, und vielleicht finde ich ja für Dario auch noch eine geschmacklich akzeptable Variante.

Sieht gut aus...
Sieht gut aus…

Anmerkung: Beim nächsten Mal ziehen wir vorher auch noch das Häutchen ab, damit das Fleisch dort nicht festhängt. Außerdem nehme ich für die Marinade einen Esslöffel weniger Honig und dafür mehr Chiliflocken, und ich werde dann auch mal eine Knobizehe mit reinpressen.

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