{Italien} Ferienwohnung in Mailand / Sesto San Giovanni

Bevor nun endgültig der Winter einbricht, möcht ich nun doch endlich meine kleine Sommerurlaubs-Reihe beenden. Ich wollte euch ja noch unser Ferienappartment für Mailand und unseren Formel 1 – Aufenthalt vorstellen. Dieses hatte ich über booking.com gebucht (Zur Zeit ist eine Buchung dieser Ferienwohnung scheinbar leider nicht möglich).

Das Appartment war nicht so groß und komfortabel wie das vorher in La Spezia, aber wir wollten dort ja nur schlafen und mehr nicht. Schließlich waren wir in einer Großstadt, da kriegt man für gleiches Geld natürlich ganz andere Appartments. Und wir wollten auch nicht zuviel bezahlen. Und letztendlich waren wir auch sehr zufrieden damit.

Gartendetails

Das Appartment lag nicht direkt in Mailand, sondern in Sesto San Giovanni. Das liegt praktisch genau zwischen Mailand und Monza, und bis hierher fährt auch die Metro. Der Tickettarif ist zwar schon Umland, aber hier geht es nur um ein paar Cent. Uns war tatsächlich diese Lage wichtig, denn wir wollten alles mit öffentlichen Verkehrsmitteln unternehmen.

Blick vom Küchenbalkon

So konnten wir hier unsere Sightseeing Tour durch Mailand bequem mit der Metro starten und beenden.
Und nach Monza zu den Formel 1 – Veranstaltungen kamen wir bequem per Bus. Hier hätten wir auch mit der S-Bahn oder Regionalbahn fahren können und dann in Monza in den Bus umsteigen. Das wäre zeitlich kürzer gewesen, aber wir wären in einen schon vollen Bus gestiegen. Und so hatten wir Sitzplätze und konnten bis zum Autodromo durchfahren.

Blick vom Kinderzimmer-Balkon

Das Appartment selber hatte 2 Zimmer, Wohnküche und Bad. Das Schlafzimmer war recht groß und hatte alles, was man auch für einen längeren Aufenthalt brauchen könnte.

Wie man sieht, haben wir für die 3 Tage gar nicht erst ausgepackt.

Das Kinderzimmer dagegen war dann sehr klein und für die Teenies ein bissle eng. Da die aber, wenn wir da waren, eh nur auf dem Bett lagen und an Handy/Tablett/Laptop waren, war es auszuhalten. Und die WLAN-Verbindung funktionierte ja hervorragend ;-).

Wie man sieht: mit dem ausgezogenen Bett war schon sehr wenig Platz.

Auch die Jungs lebten einfach aus dem Koffer. Der lag gleich um die Ecke im Flur auf einer Truhenbank.
Der Flur war dann auch groß genug und hatte Platz um alles unterzubringen.

Die Küche war prinzipiell zwar ausreichend groß. Da aber wie oft in Italien üblich Esstisch und Couch samt Fernseher hier untergebracht waren, war es dann doch ein wenig eng.
Dario als unser Salatmacher bemängelte vor allem die fehlende Arbeitsfläche. Und auch an Ausstattung war zwar alles notwendige da, aber ohne Komfort. Wir waren von der Wohnung in La Spezia da einfach etwas verwöhnt.

Aber wir hatten ja nicht vor, hier zu Sterneköchen zu mutieren.

Fehlt noch das Bad: das wiederum war doch recht groß, hatte eine Dusche und eine Sitzbadewanne, die wir aber nicht genutzt haben (also die Badewanne 😉 ). Aber praktischerweise gab es auch eine Waschmaschine. Und das ist ja nie so ganz verkehrt 🙂 .

Sesto San Giovanni selbst hat Kleinstadt-Charakter, ist ja wohl auch eine. Hier findet man alles wichtige an Geschäften und jede Menge Restaurants. Einen Supermarkt hatten wir praktisch um die Ecke. Wir konnten also auch unsere Einkäufe zu Fuß erledigen. Zumindest Getränke brauchten wir auch reichlich bei der Hitze, und auch zum Mitnehmen nach Monza.

Aufgrund der Enge der Küche und auch, weil wir nach den Tagen in Monza keine Lust mehr hatten zu kochen, waren wir dann noch auf der Suche nach einem netten Restaurant. Imbisse (sagt man das so?) gab es reichlich, aber Pizzerien oder Restaurants schienen – zumindest in unmittelbarer Umgebung – Mangelware zu sein.
Wir haben dann aber doch noch eines gefunden. Die Besitzer schienen allerdings Asiaten zu sein, was meinen Mann doch erst mal sehr skeptisch sein ließ. Aber wir wollten es probieren, und wir wurden nicht enttäuscht.
Die Küche war italienisch, mit einem hervorragenden Vorspeisenbuffet. An dem hätte ich mich wirklich satt essen können.

Meine Hauptspeise weiß ich schon gar nicht mehr. Das Foto davon ist leider nix geworden. Aber ich weiß noch, dass es ebenfalls seeeehr lecker und fischig war.
Die Jungs hatten Schnitzel, was sonst.

Zum Abschluss des Menüs bekam jeder Tisch einen Teller Trauben und jeder Gast ein Granita. Das Getränk war sehr lecker, wenn auch etwas süß. Mit den Trauben konnte man ja nur Marco wirklich einen Gefallen tun. Aber trotzdem eine tolle Geste.

An einem der beiden Abende haben wir es uns richtig gut gehen lassen und auch Desserts bestellt. Zufälligerweise hatte jeder was anderes.

Dino hatte sich wohl was anderes vorgestellt, aber er wusste wohl auch nicht wirklich was er da bestellt hatte 😉 . Denn eigentlich isst er gar keinen Schokokuchen. Aber der Kuchen und auch die anderen Desserts waren wirklich gut.

Also dieses Restaurant (Ristorante Pizzeria Rondó in Terrazza) können wir wirklich weiterempfehlen. Sowohl die Küche als auch der Service sind absolut Spitze. Und auch der Preis ist ok, also auf keinen Fall überteuert. Da merkte man eben doch, dass wir nicht in Mailand waren. Und wenn man resistent gegen Mücken(stiche) ist, kann man sogar wunderbar draußen sitzen.

So, und nun ist der diesjährige Sommerurlaub endgültig abgehakt, zumindest hier auf diesem Blog. In Wirklichkeit kommen wir immer wieder mal darauf zurück in Gesprächen, und auch die Fotos sollen in einem Fotobuch verewigt werden.

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