{Mallorca #1} Club Santa Ponsa

So, nun sind wir schon wieder zurück. Eine Woche Urlaub war viel zu schnell vorbei, und die 5 Tage Mallorca erst recht. Nun werde ich euch diese Woche ein wenig mit Mallorca – Fotos und ein paar Infos zuspammen. Da müsst ihr jetzt einfach durch ;-).

Letzten Sonntag ging es los: mein Schwesterherz Ramona, unsere Mom und ich haben endlich unsere Reise nach Mallorca angetreten. Ziel war Santa Ponsa im Südwesten der Insel, nur wenige Kilometer von Palma de Mallorca entfernt und ausgestattet mit allem, was Frau im Urlaub braucht: Meer und Berge, Sonne, ein Clubhotel und All-inklusive-Verpflegung.

Wir flogen ab Berlin – Tegel, Abflug morgens um 6. “Der frühe Vogel fängt den Wurm” und so, aber so hatten wir einfach auch noch was vom Tag. Also gar nicht mal so schlecht.

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Beim Abflug hatten wir dicke Wolken, und die blieben auch fast den gesamten Flug über. So gab es nicht viel zu sehen, aber “über den Wolken muss die Freiheit grenzenlos sein” und das Licht am schönsten ;-).

Nachdem wir uns nach der Landung in Palma durch den ganzen Flughafen gekämpft haben auf der Suche nach unserem Gepäck, wurden wir dann von herrlichstem Sommerwetter empfangen.

Und vom Busfahrer, der uns nach Santa Ponsa bringen sollte. Hier mussten wir noch ein wenig warten, weil noch ein paar Passagiere mehr mit sollten, aber irgendwann ging es dann doch los.

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Endlich waren wir dann im Hotel Club Santa Ponsa angekommen. Wir waren ja schon sehr gespannt auf die Anlage, hatten wir doch sehr unterschiedliche Bewertungen im Vorfeld gelesen. Vor allem die Anlage an sich mit den vielen Treppen war spannend.

Freundlicherweise durften wir trotz der frühen Uhrzeit gleich in unser Appartment und auch unsere All-inklusive-Leistungen sofort nutzen. Wir hatten Appartment 204, ein 2-Zimmer-Appartment in vorderster Reihe in der zweiten Ebene. Das bedeutete, wir mussten die Koffer einige Stufen (ca. 30) nach unten wuchten. Das war natürlich nicht so angenehm, zumal die ja irgendwann auch wieder hoch mussten, aber dafür hat uns dann unser Appartment umso mehr überrascht.

Blick von der Appartment-Terrasse die besagten Stufen nach oben
Blick von der Appartment-Terrasse die besagten Stufen nach oben

Beim Betreten des Appartments kam man sofort in den Wohnraum, wie es im Süden ja häufig ist. Hier gab es eine große Sitzecke, die auch das dritte Bett stellte sowie eine Essecke und Küchenzeile, die wir wegen der All-inklusive-Leistungen aber nicht benötigten.
Im Schlafzimmer gab es ein Doppelbett und einen Einbauschrank. Die Betten waren glücklicherweise recht hart, so dass wir alle drei damit glücklich waren (eben doch EINE Familie).
Natürlich gab es auch ein Bad, ausreichend groß und mit Badewanne ausgestattet. Wie überall fehlte es leider an ein paar Ablagen.

Von beiden Räumen gab es wie erwartet einen Zugang zur Terrasse, die in diesem Appartment-Block die größte gewesen sein dürfte. Von hier hatten wir einen herrlichen Blick auf die Bucht von Santa Ponsa und auch aufs offene Meer.

Da wir Hunger hatten und deshalb noch nicht die Anlage verlassen wollten, haben wir uns diese erstmal angesehen.

Wenn man bei uns die Treppe hochkam, landete man direkt am Haupt-Swimmingpool. Der war später an diesem Tag noch gut besucht, denn es war der wärmste Tag der Woche.

Der Pool war angeblich beheizt. Bei unserer nutzung später hatten wir allerdings nicht das Gefühl.
Der Pool war angeblich beheizt. Bei unserer Nutzung später hatten wir allerdings nicht das Gefühl.

Von hier aus ging es weiter zum Hauptgebäude. Hier befanden sich die Rezeption, ein paar Appartments, sowie die Bar mit Terrasse. In der Bar gab es tagsüber die Getränke. Abends fand hier auch das Animationsprogramm statt.

Hier haben wir uns dann auch gleich erst mal etwas zu trinken geholt, wir mussten schließlich testen ;-). Gesessen haben wir bei diesem Wetter aber natürlich auf der Terrasse.

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Wenn man an meiner Schwester vorbeischaut, sieht man noch einen Schirm vom Pool. Hinter dem Strauch gibt es eine Treppe, die zum Restaurant führt.

Die ganze Anlage war voll mit Bäumen und Sträuchen, so dass man immer etwas Grün um sich hatte. Das hat uns wirklich gut gefallen. Und von den meisten Stellen auf der Anlage hatte man einen Blick irgendwo aufs Meer. Das war natürlich noch schöner. Von der Rückseite der Anlage, wo sich die Studios befanden, hatte man dann einen Blick auf die Berge des Tramontana-Gebirges.

Noch eine Etage weiter oben, nämlich auf der Restaurant-Ebene, gab es auch eine Terrasse. Von hier hatte man einen wirklich fast ungestörten Rundum-Blick über das Meer. Ich habe mal versucht, dies mit einem Panorama-Foto einzufangen.

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Ansonsten gab es wirklich Treppen über Treppen, in der Anlage, später auch in Santa Ponsa und wo immer wir auch unterwegs waren. Treppen waren DIE Herausforderung des Urlaubs (das wussten wir allerdings vorher schon, konnten uns das nur nicht in dem Ausmaß vorstellen).

Wir waren dann Mittagessen, und erstmal völlig erschlagen vom Buffet. Einmal alles durchprobieren wäre eigentlich angesagt gewesen, aber das haben wir uns dann für abends aufgehoben :-).

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Nach dem Essen haben wir uns dann Santa Ponsa angeschaut, und ich kann jetzt schon verraten, wir sind verdammt weit gelaufen. Aber wenn ihr es bis hierhin ausgehalten habt, seid ihr echt super. Überfordern will ich euch allerdings nicht. Also mache ich morgen mit unserem ersten Ausflug weiter :-). Kommt doch einfach wieder vorbei.

Jetzt will ich euch aber auch noch unser Abendessen zeigen. Dieses Mal haben wir etwas mehr probiert. Schließlich mussten wir die abgelaufenen Kalorien wieder zuführen ;-).

Ich habe immer zuerst das warme Buffet durchprobiert, danach bei den kalten Sachen noch mal selektiv ausprobiert (Nudel- bzw. Reissalate habe ich konsequent ausgelassen), und dann beim Dessertbuffet noch mal zugeschlagen. Hier allerdings konnte man gar nicht alles probieren, die Menge an verschiedenen Kuchen war riiiiiiesig. Und die Kuchen waren meistens extrem süß.
Manchmal habe ich zusätzlich auch noch eine Suppe gegessen.

Ich kann jetzt schon sagen, dass die Auswahl am Buffet jeden Tag wechselte. Es gab praktisch täglich einen Themenabend (amerikanisch, italienisch, asiatisch…), der nur leider nie ausgeschrieben war und auch nicht dekoriert. Das war etwas schade.

Jeden Abend war auch Animation in der Bar. Begonnen hat es immer mit einer Kinderdisco, die wirklich sehr süß gemacht war. Die Animateure haben sich mit den Kids wirklich viel Mühe gegeben, egal wie groß oder klein, aufgeschlossen oder schüchtern sie waren. Und sie haben auch die Eltern mit einbezogen, was es so manchem Kind leichter gemacht hat.
Später dann war das Programm für die Erwachsenen. Dieses wechselte jeden Tag und war wirklich abwechslungsreich, spannend und schön gemacht.
Am Sonntag war Karaoke angesagt. Engländer mögen das ja wohl ganz besonders, und so waren die hier auch gut dabei. So sind uns die Engländer das erste Mal bewusst aufgefallen. Die nächsten Tage sollten sie uns noch oft auffallen, positiv und auch negativ.

*** Fortsetzung folgt ***

 

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2 Replies to “{Mallorca #1} Club Santa Ponsa”

  1. Wunderschöne Fotos zu einem soooo tollen Bericht.
    Es ist wirklich merkwürdig soooo tolle Sonnenbilder zu sehen, die gerade mal eine gute Woche her sind, während ich hier aus dem Fenster dem dicken Schneetreiben zuschaue … und das am 26.April.

    Die Zimmer sehen so einladend aus und auch die Umgebung ist ein Traum … sooo weit schauen zu können …. Wahnsinn. Und nun freue ich mich schon auf Teil 2 *flitz*

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