Unterwegs

{Italien} Portovenere

Heute nehme ich euch mit nach Portovenere, einem Dorf, das nicht mehr zu den Cinque Terre gehört, sondern zwischen La Spezia und den fünf Dörfern liegt, aber mindestens genauso sehenswert und schön ist. Mir gefiel Portovenere sogar besser als die Cinque Terre.

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Blick von Touristenhafen aufs Dorf

Dino und ich (die Jungs wollten und mussten dieses Mal nicht mit) fuhren mit dem Bus von La Spezia bis Portovenere. Natürlich, wie kann es anders sein, war ausgerechnt an diesem Tag nix mehr mit strahlend blauem Himmel und Sonne, aber gut, so lässt sichs besser erkunden. Also mit dem Bus, das ging wirklich klasse. Wir fuhren etwa 30 Minuten und haben so noch ein wenig von der Landschaft gesehen und auch gesehen, wie groß der Marinestützpunkt wirklich ist (groß!).

Nachdem wir in Portovenere angekommen waren, haben wir uns erst mal Tickets für die Inselrundfahrt geholt, die wir nun noch nachholen wollten. Bei unserer Schiffstour in die Cinque Terre hatten wir ja aus Zeitmangel und wegen Überfüllung drauf verzichtet.

Bis zur Schiffstour dauerte es allerdings noch, so dass wir schon einen ersten kleinen Spaziergang durch den Ort gemacht haben. Kleine Gässchen, Treppen nach oben zur Burg und ein Souvenirladen am nächsten, aber wirklich schön.

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Auf dem Weg zum “Dorfeingang”: das Tor links. Rechts neben dem Genio führt eine Treppe hoch zum Castello

Das Eingangstor ins Dorf, mehrfach verkleinert, wie man auch gut sehen kann.

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Blick durch das Eingangstor auf die Via Capellini, die “Hauptstraße”
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Verbindungstreppe, die die Via Capellini wieder mit der Hafenpromenade verbindet

Und dann war es erst mal Zeit für das Schiff. Ein wenig konnten wir erst noch die Welt unter Wasser und Steinen beobachten.

Und nein, ich war nicht böse, nicht im Wasser zu sein 😉 .

Und dann ging es los zur Inselrundfahrt: Palmaria, Tino und Tinetto wollten umrundet werden.

Palmaria kann man erwandern, die beiden anderen Inseln sind meines Wissens militärisches Sperrgebiet. Aber wir haben die Inseln wirklich nur umrundet.

Nachdem wir wieder in Portovenere angekommen sind, war unser erstes Ziel die Kirche San Lorenzo, die schon höher über dem Dorf und auf dem Weg zum Castello liegt. Bis dahin hatten wir schon eine Menge Treppenstufen erklommen, aber dafür war der Ausblick bereits herrlich.

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Es ging weiter nach oben, denn wir wollten ja zum Castello. Irgendwann hatten wir es dann doch geschafft (Nein, es lief sich ganz gut. Wir hatten schon schlimmere Treppen).

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Eingang zum Castello

Das Castello Doria wir auf deutschen internet-Seiten meist als Schloss übersetzt, ist für mich aber eher eine Burg.

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Blick über das Gelände auf der ersten Ebene
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Eine kleine Weinanlage gibt es auch
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Wächter über das Castello

Der Ausblick über den “Golf der Poeten” ist einfach phänomenal.

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Blick über die San Lorenzo Kirche hinweg Richtung La Spezia, Lerici und Palmaria
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Blick über die Kirche San Pietro hinauf aufs Meer

Der Abstieg hatte es dann noch mal in sich, denn diese ekligen Treppen wieder runterlaufen ist ja viel schlimmer als hoch. Aber wir sind heil unten angekommen.

Tztztz...
Tztztz…

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Unser nächster Weg führte uns nun zur Chiesa San Pietro, die auf dem Platz steht, auf dem sich einst der Tempel der Venus befand.

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Von hier aus haben wir uns dann erst mal auf den Weg an die Strandpromenade gemacht. Wir hatten Hunger und waren auf der Suche nach einem leckeren Abendessen.

Und wir haben auch was gefunden: ein leckeres Touristenmenü mit Fisch.

Es war auch tatsächlich sehr lecker, gestört nur von furchtbaren Engländern am Nachbartisch, die wieder mal alle Klischees erfüllten.

Wir sind dann nochmal zurück zur San Pierto Kirche gelaufen, denn von hier aus wollten wir eigentlich den Sonnenuntergang sehen. Aber leider war das Wetter einfach zu schlecht, und von Sonne und so war nicht viel zu sehen.

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Irgendwann haben wir dann wieder den Bus Richtung La Spezia genommen. Dort angekommen, fing es doch tatsächlich gerade an zu schütten, so dass wir patschnass in der Wohnung angekommen sind.

Trotzdem war es ein wundervoller Tag in einem sehr hübschen Dorf, und ich bin froh, dass wir dort doch noch hingefahren sind.

Damit endet der Ligurien Teil unseres diesjährigen Urlaubs. Wir haben sonst nichts großartiges weiter unternommen in den 10 Tagen. Einen Tag waren wir mal für ein paar Stunden in Lerici am Strand, um wenigstens einmal so richtig baden gewesen zu sein. Ansonsten waren wir natürlich oft auch einfach nur in La Spezia unterwegs.

Nächste Woche zeige ich euch noch Mailand, und auch die Ferienwohnungen stelle ich euch noch vor. Dann ist der Sommerurlaub schon 8 Wochen vorbei und wir sind dann hier auch endlich durch damit 😉 .

 

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