Wohnen & Dekorieren

Es werde Licht

Oh lange nichts mehr geschrieben… es fotografiert sich so schlecht zur Zeit.

Vor einigen Monaten hat unsere Flurlampe das Zeitliche gesegnet. Das ist ziemlich blöd, denn unser Flur ist nicht ganz so klein, aber ziemlich dunkel. Und die Wandlampe alleine reicht auf keinen Fall aus als Beleuchtung.

Nun haben wir aber nichts gefunden, was im bezahlbaren Bereich läge UND uns gefallen hat. Da wir eine Lampe brauchten, die um die Ecke geht, war es noch schwieriger, überhaupt was zu finden.

Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht irgendwann eine Blitzidee zum Selbermachen hätte. 🙂

Schon vor Monaten hatte ich verschiedene Ideen gesehen, mit den wunderschönen gelöcherten Kerzenhaltern vom Schweden eigene Lampen zu basteln. Nun habe ich meine eigene umgesetzt.

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Vom Wohnzimmer aus gesehen…

So habe ich irgendwann einfach eine 3er Lampenaufhängung gekauft und dazu ebendiese Kerzenhalter, außerdem 2 Bretter im Baumarkt, zugeschnitten auf die richtige Länge.
Wir haben in den Boden der Kerzenhalter Löcher geschnitten, die groß genug waren, dass die Fassung durchpasst. Das war ein bisschen aufwändig, weil wir alles erst mit einem kleinen Bohrer Loch für Loch ringsum durchgebohrt haben, um dann das Bodenteil rauszubrechen. Aber mangels passend großem Metallbohrer musste es halt so gehen. Da man nachher nicht sieht, wie schön der Schnitt aussieht, ist das auch egal.
Die gleichen Ausschnitte haben wir auch in die Bretter gebohrt, nachdem wir festgelegt hatten, wo die Lampen hängen sollen. Hier sind die Ausschnitte leider ein klein wenig zu groß geworden. Man sieht immer einen kleinen Rand. Aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich, und man darf sehen, dass die Lampe selbst gemacht ist. Ich bin da nämlich ziemlich stolz drauf.
Die Bretter habe ich dann mehrmals gestrichen, bis sie die Farbe hatten, die ich wollte.

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Vom kleinen Flur in Richtung Wohnzimmer blickend… Hier sieht man auch, was ich mit dem kleinen Rand meine, den man im Brett sieht… Und ja, ich muss da nochmal mit Farbe drüber, wo vorher die alte Lampe hing.

Dann ging es schon ans montieren. Meine Idee war es, die Bretter mit Schnüren an Deckenhaken zu hängen. So haben wir das auch erst mal gemacht, aber vielleicht werden da irgendwann mal Ketten draus.
Also Deckenhaken in die Decke geschraubt (wir haben hier einfach die Löcher der alten Lampe genutzt), entsprechend viele Schnüre in gleicher Länge geknotet, diese Schnüre um die Bretter geschlungen und in die Haken eingehängt.
Dann haben wir die Lampenaufhängung am Deckenauslass angeschlossen, jede der drei Fassungen durch eins der Löcher in den Brettern geschoben, von unten die Kerzenhalter auf- und dann eine LED-Leuchte eingeschraubt.
Test: die Lampe funktioniert.

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Jetzt mussten nur noch die Kabel versteckt werden, die da kreuz und quer hingen. Hier habe ich einfach erst mal zu lange Kabel zusammengebunden und dann die gleiche Schnur wie für die Aufhängung an mehreren Stellen mehrfach um Brett und Kabel gewickelt und von oben dann geknotet. Das hält die Kabel am Platz, und ich habe für mich entschieden, das ist ein Designmerkmal unserer Flurlampe. Ist es ja auch: es ist genau so gewollt. Mein Mann musste sich damit zwar erst anfreunden, aber ich glaube, auch ihm gefällt das inzwischen einigermaßen gut. Immerhin haben wir nun eine wirklich einmalige Designlampe, die mich inkl. LED-Leuchten rund 20 – 25 Euro gekostet hat 😉 .

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Geteilt auf Creadienstag und Deko-Donnerstag.

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