Osterurlaub #2: Spreewald

Heute geht es weiter mit meinem Urlaubsbericht. Auch wenn wir am Ankunftstag ja auch schon im Spreewald waren, haben wir da nicht viel davon gesehen. Das wollte ich heute ändern und meinen Freunden den Spreewald zeigen. Weil ein Teil der Gruppe die Kahntour durch Lübben schon mitgemacht hatte, habe ich mir eine andere Tour ausgesucht. Aber erst mal starteten wir den Tag mit einem reichhaltigen und sehr leckeren Frühstück in der Bäckerei Dreißig in Lübben. Das sollte eine Weile reichen. Dann fuhren wir weiter nach Straupitz. Hier wollten wir als erstes die Holländer-Windmühle besichtigen, die älteste noch produzierende Dreifachwindmühle Europas mit Mahl-, Öl- und Sägemühle. Tatsächlich war das auch sehr interessant, und zwar alle Bereiche.
  Mahlmühle:   Ölmühle:   Sägemühle: Natürlich konnte man das gute Leinöl und andere leckere Sachen dann auch im Shop kaufen.
Die anderen genossen derweil die Sonne.
Von der Mühle aus fuhren wir weiter nach Burg. Hier wollten wir mit dem Kahn fahren. Aber erst mal mussten wir noch eine Weile warten, weil wir eben doch eine größere Grupe waren und nicht vorbestellt hatten. Weil wir zwar wieder wahnsinniges Glück mit dem Wetter hatten, es aber ar...kalt war, mussten ein paar sich erst mal mit einem Glühwein aufwärmen. Aber dann saßen wir irgendwann doch auf dem Kahn und es konnte losgehen. Impressionen von unterwegs: Diese beiden waren der Knaller. Erst springt der kleine Hund vor Schreck durch den Zaun, als sein großer Kumpel anrennt. Auf der Rückfahrt dann steht der Kleine dann so lange da und bellt und ruft, bis sein Kumpel kommt um ihn zu unterstützen 😀 . Es war eine schöne Fahrt, aber mir persönlich ist die Lübbener Runde bei gleicher Dauer lieber. 1. sieht man mehr, 2. erlebt man auch Schleusen und 3. fährt man eben eine Runde und nicht zweimal die gleiche Strecke. Aber nun weiß ich das auch mal 🙂 .

Bei unserer Ankunft am Hafen waren dann auch meine Elterleins da, und wir gingen gemütlich eine Runde Kaffee trinken / Kuchen essen bzw. natürlich Eierplinse mit Apfelmus 😀 .

Auf der Rücktour machten wir noch einen Abstecher zum Bismarckturm. Den Eintritt nach oben haben wir uns aber geschenkt, denn man kann ja eh nur auf Wald und Wiesen schauen. Unser eigentliches Ziel war nämlich der Biberhof in Straupitz, inzwischen eher ein Tierhof. Dort war es sehr nett. Es gab doch einige verschiedene Tierarten, und bis auf das Aquarium fand ich auch alles sehr sauber und gepflegt.
Erfreulicherweise blüht es im Spreewald immer erst 2 Wochen später als in Stuttgart, so dass wir die Obstblüte nochmal genießen konnten.
Bevor wir uns dann was zu essen suchen wollten, machten wir noch kurz einen Abstecher zu einem ganz besonderen Grundstück. Hier war der ganze Garten voll mit Osterdekoration. Über das Grundstück bzw. seine Besitzer wurde schon in diversen Zeitungen und auch im Fernsehen berichtet, denn auch zu Weihnachten ist der Garten voll mit Deko.

Von hier aus entschieden wir uns, zum Essen in Straupitz zu bleiben. Der Wirt öffnete extra für uns seinen Saal, weil er keinen Platz mehr hatte. Die Damen haben ihren Spargel bekommen. Es gab ein paar Pannen, aber das Essen hat geschmeckt. So konnten wir später gesättigt und kaputt wieder in unser Ferienhaus fahren. Der Abend wurde nicht mehr ganz so lang 🙂 .

Na bis hierhin durchgehalten? Beim nächsten Mal nehme ich euch dann mit nach Berlin.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.