Im Juni waren Dario und ich in Prag. Ein Mutter-Sohn-Trip sozusagen.
Wir reisten mit dem Flixbus an und waren schon am späten Vormittag in Prag.

Unser Hotel hatten wir quasi um die Ecke beim Busbahnhof. Es lag eigentlich strategisch ziemlich günstig. Bis in die Altstadt war es nicht sehr weit, ca. 1,5 km. Und es gab neben dem Busbahnhof auch Metro und Tram, so dass wir überall gut mit dem ÖPNV hinkamen.
Das Hotel selbst, das B&B Hotel Prague-City, war ok. War ja nur zum Schlafen und Frühstücken.
Wer mich kennt, weiß, dass ich eine solche Reise fast komplett durchplane. So hatten wir natürlich schon direkt für den ersten Nachmittag einen Plan.
Wir wollten auf den Vyšehrad, einen der bekanntesten frühmittelalterlichen Burgwälle in Böhmen, und in die Prager Neustadt.
Dafür testeten wir gleich das erste Mal die Metro. Hat wunderbar geklappt.

Wegweiser hin zum Vyšehrad
Nach einem kurzen Spaziergang vorbei am Kongresszentrum kamen wir auch schon am Tabor Gate an, einem der Eingänge zur Burgstätte.
WIr passierten das Tabortor und auch das Leopoldtor und kamen zur Martinsrotunde, einer kleinen Kirche, die aber leider geschlossen war.
Von dort ging es weiter durch den kleinen Park (Karlachs Gärten) hin zur Kapelle „Unserer Lieben Frau von Šancov“, weiter zur Statue des Heiligen Johannes von Nepomuk und zu den „Steinen des Teufels“.





von Nepomuk

Ein Spaziergang durch den Vyšehrader Park, in dem an dem Tag das Ziel irgendeines Laufes war, führte uns dann zu unserem Hauptziel. Aber vorher genossen wir noch die Aussicht über die Moldau auf das südliche Prag.

Und dann hatten wir sie endlich erreicht, die Basilika St. Peter und Paul.
Ich liebe ja solche Kirchen, auch wenn ich der Religion nichts abgewinnen kann. Aber es gibt immer so viel zu sehen.Leider sind die Fotos von der Orgel nichts geworden.





Nach einem kurzen Spaziergang über einen kleinen Teil des Friedhofs gingen wir noch auf die Mauer, die den Vyšehrad eingrenzt, um die Aussicht in die andere Richtung auch noch zu genießen.


Wir verließen den Vyšehrad dann durch das Bricktor. Einen Kaffee später, nach einer kurzen Tramfahrt und einem kurzen Spaziergang landeten wir dann am Tanzenden Haus. Die Bar in luftiger Höhe haben wir uns gespart. Man braucht ja auch noch Ziele fürs nächste Mal.

Von hier aus spazierten wir dann noch ein wenig an der Moldau entlang und bewunderten diese wunderschönen historischen Häuser und Gebäude.




Wir bogen dann ab vom Fluss weg Richtung Bahnhof. Unser nächstes Ziel war dann nämlich der Franz-Kafka-Kopf, eine monumentale bewegliche Skulptur vom Kopf des tschechischen Schriftstellers.

Auf dem Weg zur nächsten Kirche (Kirche St. Maria Schnee) gab es natürlich auch immer wieder was zu sehen.







Zum Abschluss des ersten Tages landeten wir dann noch auf dem Wenzelsplatz. Hier fanden wir dann auch was zu essen. Wir waren müde und kaputt, hatte unser Tag doch schon um 3:30 Uhr begonnen.
Also aßen wir hier schnell eine Kleinigkeit – obwohl so klein war das gar nicht – und fuhren dann ins Hotel.



Wir richteten uns noch etwas ein, und dann war der Tag auch ziemlich früh beendet. Wir hatten ja auch noch weitere anstrengende Tage vor uns. Davon aber nächste Woche mehr.
