Prag (Tag 4) – Altstadt & Jüdisches Viertel

Auch am Sonntag hatten wir eine Menge geplant.

Wir starteten mit der historischen Altstadt und dem Altstädter Ring, einem der schönsten Plätze, die ich bisher gesehen habe.

Wirklich gestartet haben wir an der St. Jakobs Basilika, die leider um diese Uhrzeit noch geschlossen war. Wirklich schade, aber wie war das, ich brauche ja Gründe um wiederzukommen.

Blick auf die Teynkirche von der St. Jakobs Basilika

In die Teynkirche sind wir dann auch erst einmal reingegangen, die hatte nämlich auch blöde Öffnungszeiten. Leider war es hier sehr voll, so dass wir wirklich nur einen kleinsten Teil gesehen haben.

Weiter sind wir dann auf dem ganzen Platz herumspaziert. Hier muss ich auf jeden Fall auch nochmal hin. So viele Details, die konnte man gar nicht alle aufnehmen.

Natürlich durfte auch das Rathaus mit seiner historischen Uhr nicht fehlen.

Kinský-Palais, Teynkirche und Jan-Hus-Denkmal
Jan-Hus-Denkmal

Und dann – weil die Welt ja von oben am schönsten ist – waren wir AUF dem Rathausturm. Zum Glück gibt es einen Aufzug und man muss nur das letzte Stück Treppen steigen. Aber ich wäre auch alles gelaufen, denn der Ausblick entschädigt für alles. Deshalb – sorry – folgt jetzt eine Bilderflut.

Leider mussten wir uns dann aber doch vom Altstädter Ring verabschieden, wenn wir auch noch den Rest unseres Programms schaffen wollten. Das Jüdische Viertel wartete noch auf uns.

Wir wollten uns einige Synagogen ansehen, und wie sich rausstellte, waren die alle unterschiedlich.

Wir begannen mit der Spanischen Synagoge, neben der sich eine Franz Kafka Skulptur befand.

Diese Synagoge sieht von außen sehr modern aus, und ich würde keine Synagoge dahinter vermuten. Aber wenn man eintritt, sieht es tatsächlich wunderschön aus.

Spanische Synagoge
Im jüdischen Viertel – viele wunderschöne alte Häuser
Hohe Synagoge – hier kann man nicht rein zur Besichtigung
Alter Jüdischer Friedhof
Jüdisches Zeremonienhaus

Von hier aus machten wir noch einen kleinen Spaziergang am Rudolfinum vorbei und entlang der Uferpromenade.

Rudolfinum – ein bedeutendes Konzert- und Galeriegebäude
Entlang der Uferpromenade mit Aussicht

Zum Abschluss besuchten wir noch den riesigen Gebäudekomplex des Klementinum, einen der größten historischen Gebäudekomplexe in Europa. Der Komplex beherbergt die berühmte barocke Bibliothekssaal. Leider kann man hier nur mit einer Führung besichtigen. Darauf hatten wir dann keine Lust mehr, zumal wir ziemlich lange hätten warten müssen. Aber ja, beim nächsten Mal…

Von hier aus brache uns die Tram wieder zum Hotel. Wir nutzten den Nachmittag, um mal die Füße hochzulegen, und auch, um schon mal unsere Sachen zu packen.

Am Abend setzten wir uns nochmal in die Tram und fuhren noch mal in den Stadtbezirk Kleinseite. Dort hatten wir uns schon am Tag zuvor ein nettes Restaurant ausgesucht, in dem wir heute essen wollten.

Auf unserem Weg zum Restaurant (Pod Věží) hatten wir dann nochmal diesen tollen Ausblick.

Kirche St. Nikolaus auf der Kleinseite

Gegessen haben wir megalecker, nur weiß ich leider nicht mehr so wirklich, was das war..

Sagte ich schon, dass ich begeistert vom ÖPNV in Prag war? DIe Tram brachte uns wieder zuverlässig zurück zum Hotel.

Ziemlich kaputt fielen wir schon bald ins Bett.

Der letzte Tag wird noch mal sehr anstrengend werden, geht es doch wieder zurück nach Stuttgart. Da unser Bus aber erst spät abends fährt, haben wir noch einen langen Tag vor uns. Davon aber dann nächste Woche mehr.


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