Osterurlaub #6: Dresden

Mit einem Tag Verspätung will ich nun auch noch den letzten Tag unseres Osterurlaubs im Osten zusammenfassen und damit diese kleine Reihe abschließen.

Freitag war Sightseeing in Dresden angesagt, also auch nichts mit ausschlafen. Wir wollten schließlich auf die Frauenkirche, und zwar gleich zur Öffnung, damit noch nicht so voll ist. Zwar hatten wir schon Tickets, aber es ist eben auch schöner, wenn die Aussichtsplattform noch nicht so voll ist.

Also haben wir uns wieder am Frühstücksbuffet gestärkt, und dann ging es los.

Die Frauenkirche in ganzer Pracht. Davor das Martin Luther Denkmal.

Den Weg nach oben haben wir alle gefunden, auch Michaela. Mir gefällt sehr, dass man außer ganz oben und ganz unten kaum Treppen laufen muss, sondern es ein Wendelgang ist. Das läuft sich wirklich sehr gut. Der Ausblick war natürlich atemberaubend. Schade, dass es so grau war. Mit Sonne sieht das alles bestimmt nochmal viel schöner aus.

Was für ein herrlicher Ausblick

Halber Rundumblick

Andrea + Peter beim "Abstieg"

Natürlich waren wir auch IN der Kirche. Hier hatte ich mir schon etwas mehr erwartet.

Natürlich ist der Altarraum sehr prunkvoll ausgestattet

Auch die Kuppel sieht sehr schön aus

Die Balkone sind sehr schön gestaltet

Die Orgel

Was mir fehlt, sind Schmuckstücke außerhalb des Altarraumes: Bilder, Statuen, Figuren ... Aber wahrscheinlich erwartet man einfach auch zu viel, wenn man von der Frauenkirche spricht. Sie hat mir auf jeden Fall gefallen, sowohl von außen als auch von innen und vor allem von oben :-). Gut, dass wir drauf und drin waren.

Bewunderung in Reihe

Irgendwann haben wir die Frauenkirche dann aber doch verlassen, und es ging weiter durch die wunderschöne Altstadt.

Von hier aus war es nun nicht mehr weit zum Residenzschloss. Hier wollten wir jetzt nicht rein, sondern erst abends zur Abendöffnung des Grünen Gewölbes. Bei der Besichtigung des Innenhofes sahen wir aber, dass es noch jede Menge freie Zeitfenster für das Historische Grüne Gewölbe gab, so dass wir zugeschlagen und Tickets gekauft habén. Mussten wir nicht bis abend warten.

Unser Ziel war der Zwinger. Aber ein kleiner Schwenk Richtung Semperoper musste natürlich nochmal sein.

Und dann ging es in den Zwinger.

Hier besuchten wir erst mal die Galerie Alter Meister. Sie gehört für mich unbedingt dazu, wenn man Dresden und den Zwinger besucht.

Ziel meiner Begierde "Die sixtinische Madonna" von Raffael

Uns Vier zog es danach noch in den Mathematisch-physikalischen Salon. Melitta kam dann später auch noch nach.

Nochmal ein Blick auf die vielen Türme der Altstadt

Ein Gebäude fehlte uns noch, um wenigstens mal die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gesehen zu haben, nämlich die Katholische Hofkirche.

Nach der Hofkirche trennten sich unsere Wege dann erst mal für ein paar Stunden.

Im Grünen Gewölbe habe ich keine Fotos gemacht. Ich wollte die Ausstellung schließlich genießen. Und selbst ich als immer-und-überall-Fotografierer finde es furchtbar, in einer solchen Ausstellung rumzuknipsen, und dann auch noch mit Blitz.

Wir waren sehr beeindruckt von der Ausstellung und wirklich froh, hineingegangen zu sein.

Wir trafen uns dann nach der Besichtigung wieder mit Andrea und Sandra. Ein kurzer Abstecher zum Brautmodengeschäft von Uwe Herrmann ("Zwischen Tüll und Tränen") musste noch sein. Hineingetraut haben wir uns aber nicht.

Von hier war es nur noch ein kurzer Weg zum Restaurant. Dieses Mal war sächsisch-böhmisches Essen im Altmarktkeller angesagt.
Und das war richtig gut.

Nach dem reichhaltigen und sehr leckeren Essen spazierten wir langsam den jetzt nur noch kurzen Weg zurück zum Hotel. Der Abend wurde nicht mehr lang, denn am nächsten Tag war Heimreise angesagt.

Am Samstag gab es noch mal ein leckeres Frühstück. Nach einem kurzen Abstecher zum Dynamo Dresden Stadion, das ganz in der Nähe vom Hotel lag, ging es dann Richtung Autobahn und Stuttgart.

6 schöne, aber auch anstrengende Tage gingen zu Ende.

Wer nochmal alles nachlesen will, hier sind die anderen Teile des Berichts.

Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Teil 5

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